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Wespen

Wespen bekämpfen – wie, wer, warum?

Es ist endlich soweit! Der Sommer kommt…und mit ihm kommen die Wespen, die sich wie selbstverständlich an unserem Esstisch bedienen. Aber nur die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe fühlen sich von unserem Sahnetörtchen oder unserem Grillfleisch angezogen. Alle anderen Wespenarten sind völlig harmlos und werden oft zu Unrecht getötet. Zu ihnen gehören unter anderem die Sächsische Wespe, die Mittlere Wespe, die Rote Wespe oder auch die Feldwespe und die Schlupfwespe. Auch ihre größere Verwandte, die Hornisse, zählt zu den Wespen.

Aber...darf man Wespen überhaupt töten?

Laut §39 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) ist es verboten,
1. wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten, und
3. Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.

Wer dieses Gesetz nicht befolgt, muss mit hohen Strafen rechnen. Und die können bis zu 50.000 € betragen.

Allerdings gilt dieses Gesetz nur, solange kein vernünftiger Grund vorliegt. Vernünftige Gründe wären zum Beispiel, wenn eine Gefahr für Menschen und deren Haustiere vorliegt – besonders bei Kindern und Allergikern, wenn es sich um aggressive Wespen handelt, wenn sie schon das Baumaterial des Gebäudes oder Maschinen geschädigt haben oder wichtige Renovierungsarbeiten nicht stattfinden können. Ein besonders triftiger Grund ist die Verunreinigung von Lebensmitteln. Diese Gründe greifen jedoch nur unter der Voraussetzung, dass es sich um keine geschützte Art handelt.

Aber...wie erkennt man, ob sich eine geschützte Wespe eingenistet hat?

Am häufigsten werden Sie von der Deutschen Wespe und der Gemeinen Wespe gestört. Diese beiden Arten sind nicht geschützt und dürfen mit triftigem Grund entfernt werden. Auf den folgenden Seiten werden wir verschiedene Wespenarten, ihr Aussehen und ihr Verhalten ausführlicher vorstellen. Für alle Wespen gilt: sie sind schwarz-gelb gestreift und haben an der Spitze ihres Hinterleibes einen Giftstachel, mit dem sie, im Gegensatz zur Biene, mehrmals zustechen können.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, um welche Wespenart es sich handelt, sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen. Das kann sowohl ein Wespenberater als auch ein Schädlingsbekämpfer sein. Beide sind in der Lage, die Art zu bestimmen und weitere Maßnahmen vorzuschlagen.

Aber...Sie möchten die Wespen im Alleingang bekämpfen?

Sie wissen nun um welche Wespenart es sich bei Ihnen handelt und haben triftige Gründe zur Entfrenung. Natürlich spricht dem Vorhaben, die Wespen allein zu bekämpfen, nichts entgegen. Im Handel sind viele verschiedene Wespensprays und Wespenschäume erhältlich. Diese sollten entweder in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden aus sicherer Entfernung auf das Nest gespüht werden. Zu diesen Zeiten befinden sich die meisten Wespen im Nest. Dennoch ist Vorsicht geboten, weil die Tiere trotzdem angreifen werden, sobald sie ihr Nest bedroht sehen. Zur Sicherheit sollten Sie geeignete Kleidung tragen. Das heißt, festes Schuhwerk, lange, dicke Hosen und Oberteile. Von Vorteil wären auch ein Schal (der über Mund und Nase gezogen wird) und ein Gesichtsschutz (Taucherbrille).

Aber...es gibt doch bestimmt Hausmittel gegen Wespen?

Angefangen von Kaffee verbrennen über Kupfermünzen auf den Tisch legen bis zu bunte Kleidung vermeiden, kursieren viele nutzlose Tipps zur Vergrämung von Wespen. Natürliche ätherische Öle können die Wespen tatsächlich fernhalten. Der sicherste Schutz vor Wespen sind allerdings Insektenschutzgitter an den Fenstern, lassen Sie kein Essen oder süße Getränke offen auf dem Tisch stehen, entsorgen Sie Fallobst schnellstmöglich und lassen Sie kein morsches Holz rum liegen. Gut wäre es, wenn Sie ruhig bleiben können, wenn Ihnen eine Wespe um den Kopf schwirrt. Die Wespe will nämlich nur ihre Beute betrachten und bekommt Angst, wenn Sie nach ihr schlagen oder sie anblasen. Erst dann greift sie an.

Übrigens: Ein Papierball im Strauch bringt gar nichts. Das hält nur harmlose Wespen davon ab, ihren Garten insektenarm zu machen.

Aber...wann zieht man den Kammerjäger als Profi hinzu?

Prinzipiell gilt, dass die Investition in uns als Profi bei der Bekämpfung einer Wespenplage sinnvoll ist. Das liegt daran, dass wir als Schädlingsbekämpfer die nötige Routine und die passende Ausrüstung haben. Wir kennen uns mit dem Verhalten der Wespen aus und sind somit Ihr richtiger Ansprechpartner für eine sichere Wespenbekämpfung. Zwingend notwendig ist es, uns bei Nestern an schwer zugänglichen Stellen zu kontaktieren. Hier besteht eine besonders große Gefahr, ernsthaft von den Bewohnern angegriffen zu werden.

Deutsche Wespe
Deutsche Wespe Wespennest
Wespe Stachel

Steckbrief Deutsche Wespe

Lateinischer Name

Vespula germanica

Größe

Königin 20 mm | Arbeiterin 12 bis 16 mm | Drohne bis 13 bis 17 mm

Lebenserwartung

Königin 1 Jahr | Arbeiterin und Drohne maximal 4 Wochen

Farbe

Schwarz-Gelb gestreift

Erkennungsmerkmal

1 bis 3 schwarze Punkte auf der dem Kopfschild

Geschwindigkeit

Bis zu 33 km/h

Sozialverhalten

Königin mit 3000 bis 4000, selten bis zu 7000 Arbeiterinnen

Entwicklung

Vom Ei zur Larve: circa 5 Tage

Von der Larve bis zur Puppe: circa 11 Tage

Von der Puppe bis zur Wespe: 12 bis 20 Tage

Wurfanzahl -größe

Mehrere Tausend Eier pro Leben

Geschlechtsreife

Im Herbst schlüpfen die neuen Königinnen und die Drohnen | Hochzeitsflug im Oktober

Ernährung

Insekten für die Larven

Süße Ausscheidungen der Larven für die Arbeiterinnen | Ab Herbst Früchte und Zucker

Lebensraum

Bauen graue Nester aus zerkautem Holz, meist in Erdhöhlen, aber auch in Dachstühlen oder Rollokästen, die die Größe eines Kürbisses erreichen können

Schädlingsart & Schäden

Eigentlich sind Wespen eher Nützlinge , da sie bis zu 2 kg Insekten pro Tag fangen und an die Larven verfüttern. Da freut sich ein jeder Hobbygärtner, wenn er die Blattläuse und Raupen nicht selbst von seinen Blumen oder dem Gemüse sammeln muss.

Oft werden sie ab Herbst allerdings zur Wespenplage, weil sie ihren Energiebedarf dann hauptsächlich duch Süßes decken, was sie auf unsere Tischen lockt. Ihre Stiche können für Kinder und Allergiker sehr gefährlich werden. Falls sie ihr Nest im Rollokasten gebaut haben, werden sie zur Gefahr, weil sie bei Erschütterungen ausfliegen und angreifen.

In seltenen Fällen wird sie zum Materialschädling, wenn sie ihr Nest an oder über Maschinen baut. Ihre Ausscheidungen können häßliche Flecken hinterlassen oder die Maschine sogar schädigen.

Bekämpfungsmaßnahmen

Wussten Sie, dass ...

... die Wespe um Hilfe rufen kann?
Sie sendet bestimmte Pheromone aus und animiert dadurch ihre Kolleginnen, ihr zu Hilfe zu kommen.
Gemeine Wespe
Gemeine Wespe frisst Fleisch
Gemeine Wespe mit Beute

Wussten Sie, dass ...

... unser heutiges Papier von der Wespe inspiriert wurde?
Sie wurden beobachtet, wie sie Holz abschabten, es mit Speichel vermischten und damit ihre Waben bauten.

Steckbrief Gemeine Wespe

Lateinischer Name

Vespula vulgaris

Größe

Königin 20 mm | Arbeiterin 11 bis 14 mm | Drohne bis 13 bis 17 mm

Lebenserwartung

Königin 1 Jahr | Arbeiterin und Drohne maximal 4 Wochen

Farbe

Schwarz-Gelb gestreift

Erkennungsmerkmal

Schwarzer Anker oder Hammer auf der dem Kopfschild

Geschwindigkeit

Bis zu 33 km/h

Sozialverhalten

Königin mit 3000 bis 4000, selten bis zu 7000 Arbeiterinnen

Entwicklung

Vom Ei zur Larve: circa 5 Tage

Von der Larve bis zur Puppe: circa 11 Tage

Von der Puppe bis zur Wespe: 12 bis 20 Tage

Wurfanzahl -größe

Mehrere Tausend Eier pro Leben

Geschlechtsreife

Im Herbst schlüpfen die neuen Königinnen und die Drohnen | Hochzeitsflug im Oktober

Ernährung

Insekten für die Larven

Süße Ausscheidungen der Larven für die Arbeiterinnen | Ab Herbst Früchte und Zucker

Lebensraum

Bauen helle beigefarbene Nester aus zerkautem Holz, meist in Erdhöhlen, aber auch in Dachstühlen oder Rollokästen, die die Größe eines Kürbisses erreichen können

Schädlingsart & Schäden

Eigentlich sind Wespen eher Nützlinge , da sie bis zu 2 kg Insekten pro Tag fangen und an die Larven verfüttern. Da freut sich ein jeder Hobbygärtner, wenn er die Blattläuse und Raupen nicht selbst von seinen Blumen oder dem Gemüse sammeln muss.

Oft werden sie ab Herbst allerdings zur Wespenplage, weil sie ihren Energiebedarf dann hauptsächlich duch Süßes decken, was sie auf unsere Tischen lockt. Ihre Stiche können für Kinder und Allergiker sehr gefährlich werden. Falls sie ihr Nest im Rollokasten gebaut haben, werden sie zur Gefahr, weil sie bei Erschütterungen ausfliegen und angreifen.

In seltenen Fällen wird sie zum Materialschädling. Ihre Ausscheidungen können häßliche Flecken hinterlassen oder sogar Maschinen schädigen.

Schon häufiger wird sie als Hygieneschädling. eingestuft, weils sie Krankheitserreger und Schimmelsporen verbreiten kann. Lebensmittelbetriebe und Gastronomie müssen Wespen von einem Fachmann bekämpfen lassen.

Bekämpfungsmaßnahmen